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In jedem natürlichem Gewässer existiert ein Gleichgewicht zwischen Nährstoffgehalt und Nährstoffbedarf. Eingriffe in dieses Gleichgewicht können schwere Folgen haben. Gelangen zum Beispiel große Mengen Phosphaten aus Abwässern oder Düngemitteln in einen See, so kommt es zurÜberdüngung und damit zum starken Algenwachstum.
Dieses starke Algenwachstum kann zur Folge haben, das in ungünstigen Tages- oder Jahreszeiten ( z.B. nachts oder im Herbst) vermehrt Algen absterben, für deren Verfaulen über mäßig Sauerstoff verbraucht wird. Fällt der Sauerstoffgehalt unter ein bestimmtes Mindesmaß, so ist ein Abbau von Verunreinigungen nicht mehr möglich. Das Gewässer beginnt "umzukippen" , und es kommt zum Fischsterben . Widerbelebungsversuche sind sehr aufwendig und teuer. Schon deshalb ist es besser, vorher die Belastung mit Nährstoffen zu verringern.
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